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KINO SPIELFILM // REGIE: KATRIN BARBEN // FERTIGSTELLUNG SOMMER 2012


Synopsis

Kurz vor ihrer Abschlussprüfung an der Kunsthochschule wird Jo von einer Kreativitätsblockade heimgesucht. In der Therapie kommt sie ihrem inneren Zensor auf die Spur und erkennt, dass sie denkt, sie müsse sich den Vorstellungen der Schule anpassen. Sie versucht sich von der äusseren Meinung zu emanzipieren und lässt in ihrem Schaffensprozess die Stimmen inneren Wollens und äusseren Müssens aufeinanderprallen, lässt mal ihr Herz, mal ihren Kopf sprechen. Schritt für Schritt taucht sie in ihre kreative Welt ein, ohne ihr Ziel zu kennen. Langsam werden Jo und ihr Werk eins. Doch sie kann nicht begründen, weshalb sie tut was sie tut. Hauptsache sie tut, oder? Tun ist Luks Domäne. Erfolgreich führt er sein Restaurant und bereitet das 10-jährige Jubiläumsfest vor. Er hat alles im Griff, nur seine Gedanken kann er nicht abschalten. Aus Angst, die Kontrolle zu verlieren, gönnt er sich ein freies Wochenende. In der Stille der Bergwelt werden seine Gedanken noch mächtiger. Als er ihnen durch blinden Aktivismus entfliehen will, zwingt ein Hexenschuss ihn zum Stillstand und zum Zuhören. ‚Wer spricht hier eigentlich in meinem Kopf? Und wie, verdammt, kann ich meine Gedanken abstellen?’, fragt sich Luk verzweifelt. Doch je mehr er nach innen hört, desto neugieriger wird er, desto weniger fühlt er sich getrieben. Er nimmt wahr, was ihn umgibt, die Berge, der Wind, die Fliege. Langsam kommt er an – im Hier und Jetzt und bei sich. ‚Was denk ich wohl als nächstes...?’ Gibsi denkt, es dauert so lange wie es dauert. Seit Jahren tüftelt die Musikerin in ihrem Heimstudio an ihrer ersten CD. Scheinbar gelegen kommt die Möglichkeit, bei Luks Fest aufzutreten. Doch unerwartete Komplikationen kreuzen Gibsis Weg: die Musik ist nicht perfekt genug und Herzrhythmusstörungen werfen sie aus der Bahn. Der Notarzt vermutet psychische Ursachen, doch davon will Gibsi nichts hören. Ihre unbewussten Selbst-Sabotagemassnahmen führen zum Desaster und rücken Angst, Wünsche und Realität in ein anderes Licht. Als sie die im Unbewussten wütende Angst nicht länger in Schach halten kann, muss sie ihr begegnen. Wagt sie es, ins kalte Wasser zu springen? Spezialistin für Angst, Blockaden und Unbewusstes ist Therapeutin Salomé. Durch ihre unkonventionelle und unverblümte Herangehensweise an eine Aufgabe, stellt sie das Leben von Klientin Jo und von ihrer Schwester Gibsi erstmal auf den Kopf. Denn Salomé ist überzeugt, dass jede Krise eine neue Chance in sich birgt und dass wir für unser Schicksal selbst verantwortlich sind. Ihr eigenes Leben hat sie also nach ihren Bedürfnissen eingerichtet: Arbeit und Freizeit stehen in einem ausgeglichenen Verhältnis. Sie lebt ihre Herzenswünsche, folgt ihrer Intuition und ist so verbunden mit dem Hier und Jetzt. Die vier FreundInnen verlassen eingetrampelte Pfade, lernen unbewusste Seiten von sich kennen und öffnen ihr Herz für sich und für einander.

 

 

Technische Angaben

 

Buch & Regie

Katrin Barben

 

Gattung  
Langspielfilm Fiktion


Länge                                                                                    

90 Minuten


Drehformat                                                                        

HD 16:9

Fertigstellung Sommer 2012


     

Crew

 

 


Produktion Lomotion, Louis Mataré, David Fonjallaz
Regie Katrin Barben
1. Regieassistenz Judith Lichtneckert
Kamera Andreas Höfer
2. Kamera Julie Fischer
Ton Peter Schmidt
Perche Fabian Gutscher
Ausstattung Sara Weingart, Marc Doerfel
Kostüme Linda Harper
Maske Jean Cotter